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Toshiba T1910 Notebook (T 1910)

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Technische Daten zum Toshiba T1910 (T 1910)

Anschlüsse

Aufrüsten

Das T1910 lässt sich mit Speicherkarten auf bis zu 20 MB RAM aufrüsten. Mir ist nicht bekannt, ob eine größere Festplatte eingebaut werden kann, möglicherweise ist dabei Software wie der Ontrack Disk Manager nützlich. Es existiert ein spezieller Trackball für dieses Notebook, der sich auf die entsprechende PS/2-Schnittstelle stecken lässt.

Akku und Netzteil

Netzteildaten: 18V, 1.1A.

Im T1910 werden drei verschiedene Akkus/Batterien benutzt: Die RTC-Batterie (BIOS / Datum und Uhrzeit), die Backup Batterie (ermöglicht den Resume-Mode, siehe Handbuch) und die entnehmbare Hauptbatterie (NiMH-Akku). Wenn der Akku nicht mehr lädt, sollte man zunächst das Handbuch befragen - dort sind die LED-Codes erklärt. Wenn die LEDs einen defekten Akku anzeigen, kann er möglicherweise trotzdem noch funktionieren. Zunächst sollte man abwarten, ob die Ladeelektronik den Akku nicht nach einigen Minuten doch aufladen will. Auch das Entfernen und Wiedereinsetzen kann dafür sorgen, dass das T1910 den Akku wieder erkennt. Wenn dies nicht hilft, sollte das Notebook aus- und wieder eingeschaltet werden. Wenn dies nichts nützt, lohnt evtl. ein Versuch mit einem externen Ladegerät. Dabei muss man darauf achten, dass das Ladegerät NiMH Akkus laden kann und die richtige Spannung eingestellt ist. Wenn der Akku nicht ganz defekt ist, erhält er vielleicht genügend Energie, um vom Notebook wieder erkannt zu werden. Nach Reaktivierung sollte der Akku mehrfach entladen und vollständig aufgeladen werden.

BIOS Passwort umgehen

Bei einigen Toshiba Notebooks gibt es die Möglichkeit, mithilfe einer Keydisk das Passwort neu zu programmieren. In der Regel wird die Diskette bei der Passwort-Eingabe erzeugt, man kann mit einer leeren Diskette und einem Diskeditor auch einen Generalschlüssel erstellen (dazu benötigt man ggf. einen zweiten Rechner):

  1. Diskeditor starten
  2. leere Diskette einlegen
  3. Sektor 1 (Bootsektor hat die Nummer 0) ändern und die ersten fünf Bytes durch 4B 45 59 00 00 (hexadezimal) ersetzen
  4. abspeichern
  5. die hiermit erzeugte Keydisk in das Notebook einlegen
  6. Notebook starten
  7. bei der Passwortabfrage Enter drücken
  8. Auf die Frage, ob man das Passwort neu setzen will, Y(es) antworten

Betriebssysteme

Im Prinzip kann - wie auf jedem anderen PC auch - DOS, Windows 3.x oder Windows 95 installiert werden. Bei den verschiedenen Versionen von Win95 ist Vorsicht angebracht: Die Originalversion (Win95.0) hat einige Fehler, die (so steht es auf den Webseiten Toshibas) beim T1910 Probleme verursachen (u.a. Floppylaufwerk). Die Version Windows 95a beinhaltet bereits das Servicepack 1 und ist mit 50MB nicht zu groß für die Notebook-Festplatte. Geschwindigkeitsrekorde sind angesichts der Prozessorleistung und der RAM-Menge nicht zu erwarten. Da die Installation von Disketten nicht immer möglich ist, kommen folgende Optionen in Betracht: Installation über externe Peripherie (Parallelport: Zipdrive/CD-ROM/Festplatte, SCSI-Controller im PCMCIA-Slot mit entsprechender Peripherie) oder ein Nullmodemkabel (seriell) oder Parallelport-Kabel (wesentlich schneller). Für die Kabellösung wird ein weiterer PC benötigt, der als Server dient. Neben der PC-Direktverbindung von Windows 95 kann auch eine DOS-Lösung benutzt werden: Filelink von DR DOS (Open DOS, Novell DOS). MS-DOS bietet eine der PC-Direktverbindung ähnliche Verbindungsmöglichkeit. Es empfiehlt sich, die Installationsdateien zunächst auf das Notebook zu kopieren.

In jedem Fall sollte man die Dokumentation/Hilfe lesen.

Treiber

Um Windows 95 auf dem T1910 zu betreiben, müssen keine speziellen Treiber installiert werden. Standby-Modus und Batterieanzeige sind im Betriebssystem integriert. Windows 3.x bietet keine zusätzliche Notebook-Funktionalität. DOS bietet (je nach Hersteller) ein Programm, um Energie zu sparen. Es existieren einige Tools/Treiber für die einzelnen Betriebssysteme:

Anmerkungen

Die Auflösung im Textmodus unterscheidet sich von dem normalen PC-Textmodus. MS DOS installiert daher eine andere Schriftart, die besser lesbar sein soll. Unter Windows 95 ist die voreingestellte Farbgebung (Standard) gut geeignet - gegebenenfalls muss im BIOS die "Reverse"-Option umgeschaltet werden.

Mit einem alten Treiber können unter Windows 3.x/95 WAV-Samples über den integrierten PC Speaker wiedergegeben werden.

Links / Ressourcen